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Grußwort des Metropoliten Serafim zum Empfang nach der Vesper in der Kathedrale der Rumänischen Orthodoxen Metropolie aus Anlass der Renovabis-Pfingstaktion 2021, Nürnberg, 22.05.2021

Liebe Brüder und Schwester in Christus,

Die orthodoxen Christen befinden sich noch in der Osternzeit und begrüssen sich einnander mit der Osternbotschaft: Christus ist auferstanden! - Er ist wahrhaftig auferstanden! Also ich grüsse Sie ganz herzlich: Christus ist auferstanden!

Gleichzeitlich danke ich Ihnen dass Sie heute Abend zusammen mit uns Vesper in unserer Kirche feiern. Morgen feiern die Christen im Abenland Pfingsten. Aber Pfingsten ist nicht nur ein wichtiges Fest im Jahr sondern sie ist die immerwerende Zeit der Kirche. Die Kirche lebt und wird immer belebt werden vom Heilgen Geist der am Pfingsten über die Apostel herabgestiegen ist und in der Kirche bleibt und wirkt bis zum Ende der Zeiten.  

Wir danken Gott dass er nach der Befreihung der Länder in Mittel - und Osteuropa  Renovabis als Werk der Solidaritätsaktion der deutschen Katholiken mit den Menschen in diesen Regionen ins leben gerufen hat. Seitdem haben Sie enorm für diese Menschen getan die vor 1989 hinter dem Eisernen Vorhang lebten. Als jemand, der aus Osteuropa kommt danke ich Ihnen ganz herzlich.

Im Mittelpunkt der Aktion der Renovabis im diesen Jahr steht die Schöpfung Gottes, ein Thema von grösster Aktualität und Bedeutung fur die ganze Welt. Wenn ich in diesem Sinne an die Situation in Rumänien denke, muss ich gestehen dass diese katastrophal ist. In den lezten drei Jahrzenten fast sieben Mio. Rumänen ihr Land verlassen haben (nur in Deutschland leben 1, 2 Mio Rumänen): die komunistische Industrie ist überal kaputt gegangen und fast keine neue entstanden, die Wälder sind von den Firmen aus dem Ausland erbarmungslos zerstört, die Dörfer sterben aus, die Bevolkerung veraltet immer mehr.

Leider gibt es in unserer Welt viel soziale Ungerechtigkeit!

Als Kirche sind wir da um unseren Glaübigen geistlich zu helfen und sie zu ermutigen neue Wurzeln auf deutschen Boden zu schlagen und dabei gleichzeitig ihre christliche Identität und ihre Werte zu bewahren und Bezihungen mit ihren Familien in der Heimat Rumänien zu pflegen.

Ich bin sehr dankbar dafür, dass wir hier in Deutschland viel Veständnis bei unserer Schwestern Kirchen gefunden haben und überal Kirchen und Räume für die Gottesdienste unserer Pfarreien zur Verfügung gestellt bekommen. Ich denke auch an die vielen tausend unserer Gläubigen, die in gemischt - konfessionellen Ehen leben. Das alles ist gelebte Oekumene, die wir vielleicht noch nicht ausreichend schätzen.

Ich danke Ihnen nochmals, dass Sie uns die Ehre erwiesen haben mit uns zu beten zum Abschluss der Pfingstaktion der Renovabis.

Metropolit Serafim

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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