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Salzburg, 02.06.2021 (KAP). Der Salzburger Erzbischof Franz Lackner hat am Dienstagabend zum traditionellen Ökumene-Empfang ins Salzburger Kardinal Schwarzenberg-Haus geladen. Inhaltlich stand der Empfang unter dem Generalthema eine „ökumenischen Ethik”, also dem Bemühen um gemeinsame ethische Positionen und Begründungen zu zentralen Herausforderungen der Gegenwart.

Am Vorabend des römisch-katholischen Pfingstfestes (22. Mai) hatte Seine Eminenz Metropolit Erzbischof Serafim Joantă eine Delegation von Renovabis und der Stadtkirche Nürnberg unter Leitung von Stadtdekan Andreas Lurz und Renovabis-Geschäftsführer Markus Ingenlath zum Gebet der Vesper in die Kathedrale der Rumänischen Orthodoxen Metropolie in die Fürtherstr. 166-168 eingeladen. Renovabis wollte an diesem besonderen Ort zum Abschluss der jährlichen Pfingstaktion die ökumenische Verbundenheit mit den orthodoxen Mitchristen zum Ausdruck bringen.

 Laßt uns Brüder nennen auch die, die uns hassen; verzeihen wir alles um der Auferstehung willen (Kanon der Auferstehung).

 Hochwürdige Väter und geliebte Gläubige,

Christus ist auferstanden!

Wir geben Gott die Ehre und danken Ihm dafür, dass wir in Frieden und Gesundheit beim höchsten Fest der Christenheit angelangt sind: der Feier der Auferstehung des Herrn.

Die Fragen stellte Pfarrer Cătălin Soare, Religionslehrer und rumänisch-orthodoxer Seelsorger in St. Pölten.

Wann haben Sie die Orthodoxie kennengelernt?

Ich bin in St. Pölten geboren und aufgewachsen und besuchte dort das Humanistische Gymnasium, wo ich vor allem die lateinische und griechische Sprache lernte. Eines meiner Hobbies war das Reisen. Ich benutzte oft einige freie Tage, um mit dem Fahrrad neue Städte und Sehenswürdigkeiten kennenzulernen. Vor 61 Jahren, im Jahr 1960 – ich war damals 16 Jahre alt – unternahm ich eine Fahrradreise nach Wien (60 km von St. Pölten entfernt). Ich kann mich noch genau erinnern, wie mit dem Fahrrad zufällig an der russisch-orthodoxen Kirche des hl. Nikolaus vorbeifuhr.

Der Mensch lebt nicht nur von Brot, sondern von jedem Wort, das aus Gottes Mund kommt“ (Mt 4,4).

Wir befinden uns in einer Periode mit vielen Einschränkungen. Diese außerordentliche Zeit könnte auch geistig und geistlich mithilfe intellektueller Anstrengung und effizienter Zeitgestaltung gemeistert werden.

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