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Märtyrer des Kommunismus zwischen Gulag und gesellschaftlichem Gedächtnisschwund

 Bei einem hochrangig besetzten Symposion in Jassy beschäftigt sich die Rumänische Orthodoxe Kirche mit Märtyrern des Kommunismus. Neue Gedenkstätten stellen sich vor

 Von Jürgen Henkel

 Jassy/Iaşi. Lange Jahre hat sich die Rumänische Orthodoxe Kirche mit der Vergangenheitsbewältigung schwer getan. Die Erinnerung an die eigenen durchaus zahlreichen Märtyrer aus kommunistischer Zeit – die Zahl inhaftierter Priester, Mönche und Laienchristen geht nach seriösen Schätzungen in die tausende, belegt sind etwa 2000 Priester in politischer Haft – wurde überschattet durch Fälle von Kollaboration zwischen Kirchenvertretern und dem Staat. Der aus manchen Kreisen schnell zu hörende Hinweis auf diese Beispiele der Kollaboration erschwerte bisher eine offensive Auseinandersetzung der Kirche mit jener Zeit und ihrer eigenen Vergangenheit.

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„Heimat in der Fremde“ - Projekt für die Migranten

Ein „Pro Oriente“-Projekt zum zentralen Politikthema „Migration“ wurde am Mittwoch, 3. Mai, um 19 Uhr, im Otto-Mauer-Zentrum (1090 Wien, Währinger Straße 2-4) unter dem Titel „Heimat in der Fremde“ dargestellt. Im Rahmen dieses Projekts wurde die Rolle von Religion in Integrationsprozessen am Beispiel zweier in Wien stark präsenter Diasporagemeinden untersucht: der rumänisch-orthodoxen Gemeinde und der serbisch-orthodoxen Gemeinde. Bei der Abschlusspräsentation referierten Prof. Dr. Regina Polak und Prof. Dr. Rudolf Prokschi von der Katholisch-Theologischen Fakultät, der rumänisch-orthodoxe Bischofsvikar Dr. Nicolae Dura (Prof. an der KPH Wien/Krems), Mag. Ana Rogojanu von der rumänisch-orthodoxen Gemeinde und der an der Theologischen Fakultät tätige Migrationsforscher Mag. Frank G.C. Sauer.

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Wärmestuben für Obdachlosen - Rumänische Pfarre "St. Antonius" - Wien macht mit

 Die rumänisch-orthodoxe Pfarre „St. Antonius” (Pouthongasse 16) macht als erste orthodoxe Pfarre in Wien beim Caritas-Projekt „Wärmestuben” mit. Dabei werden an einigen Samstagen (4. Febr., 25. Febr., 4. März, von 11 bis 17 Uhr) den Obdachlosen und sonstigen wärmesuchenden Menschen im Gemeindesaal Verkostitung (warmes Essen) und eine warme Aufenthaltsmöglichkeit zur Verfügung gestellt.

 

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Pastorale des Metropoliten Serafim zum Heiligen Osterfest 2017

   Kreuz und Auferstehung

 „Christi Auferstehung haben wir gesehen, lasst uns anbeten den Heiligen Herrn, Jesus, den allein Sündlosen: vor Deinem Kreuz fallen wir nieder, Christus, und rühmen und preisen Deine Heilige Auferstehung; denn Du bist unser Gott, außer Dir kennen wir keinen andern, Deinen Namen rufen wir an. Kommt, all ihr Gläubigen: lasst uns anbeten die Heilige Auferstehung Christi: denn siehe, durch das Kreuz kam Freude in die ganze Welt“

 (Osternacht, 5. Ode, Auferstehungshymnus)

 Ehrwürdige Väter und geliebte Gläubige,

 Christus ist auferstanden!

 Diesen Hymnus haben wir im Gottesdienst der Osternacht zur Auferstehung gehört und wir hören ihn an jedem Sonntagmorgen bei der Matutin (Utrenie). Das Ereignis der Auferstehung des Herrn, das sich am ersten Tag der Woche, am Sonntag, am frühen Morgen ereignet hat, strahlt aus auf alle Sonntage und alle Tage, denn der vom Tode auferstandene Erlöser Jesus Christus stirbt nicht mehr, der Tod herrscht nicht mehr über Ihn (vgl. Röm. 6,9). Er bleibt auf ewig im stand der Auferstehung. Nach der Auferstehung hat der Erlöser noch 40 Tage auf Erden verbracht, in dieser Zeit hat Er Sich immer wieder Seinen Jüngern und anderen Gläubigen gezeigt, danach ist Er zum Himmel aufgefahren und hat Seinen Platz zur Rechten Gottes des Vaters eingenommen, wie wir es im Glaubensbekenntnis bekennen. Weiterlesen...

10 Jahre rumänisch-orthodoxe Pfarre in Feldkirch

 Am Samstag, 10. und Sonntag, 11. Dezember 2016 feierte die kleine rumänisch-orthodoxe Pfarre zur Geburt Christi ihr 10-jähriges Bestandsjubiläum. Aus diesem Anlass besuchte der rumänische Metropolit für Mitteleuropa mit Sitz in Nürnberg, SE Dr. Serafim Joantă, die rumänische Gemeinde in Feldkirch.

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