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„Migration ist eine biblische Ur-Erfahrung“: Konferenz in Wien

Migration ist eine biblische Ur-Erfahrung, aus dieser Erfahrung sind die Schlüsseltexte der Heiligen Schrift entstanden. Dies betonte die Wiener Pastoraltheologin Prof. Regina Polak am Donnerstagabend in der Wiener rumänisch-orthodoxen Kirche St. Andreas im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Miteinander für Europa“ zum Thema „Heimat und Migration“.

 Migration zwinge die „Einheimischen“ dazu, sich mit dem Begriff Heimat „neu zu beschäftigen“. Denn die Migranten seien „Spiegel und Fenster“ für die „Einheimischen“. Die Entwicklung der letzten Jahrzehnte bedeute, dass jetzt „die eine Menschheit heranwächst“. Christen könnten in der Konfrontation mit dem Lebensschicksal von Migranten das Pauluswort „Unsere Heimat ist im Himmel“ neu entdecken.
Allzu oft werde Migration als „Deutungsrahmen für gesellschaftliche Veränderungen“ nur negativ interpretiert. Eine positive Sicht würde es hingegen möglich machen, dass jemand „mehrere Identitäten zugleich hat“, also die Identität aus dem Ursprungsland nicht aufgeben muss, um in der neuen Heimat akzeptiert zu werden.
Zum Auftakt der Veranstaltung erläuterte der rumänisch-orthodoxe Bischofsvikar Prof. Nicolae Dura, das Bildprogramm der Ikonostase und der Fresken der Kirche.
Altbischof Sturm legte das Programm von „Miteinander für Europa“ dar. Die Veranstaltungsreihe wurde vom gleichnamigen ökumenischen Netzwerk im Hinblick auf die bevorstehenden Europawahlen gestartet.
Am Donnerstagabend in St. Andreas überbrachte Gesandter Calin Tantareanu von der rumänischen Botschaft in Wien die Grüße des derzeitigen EU-Vorsitzlandes. Er begrüßte die ökumenisch-christliche Initiative; gerade angesichts der ständigen Diskussion über die Krisen Europas sei es erfreulich, dass ein Zeichen im Geist des Mottos „Einstimmen – Zustimmen – Mitstimmen“ gesetzt werde.

Nachricht aus: www.kathpress.at

Bilder au der  Facebook-Seite der Rumänischen Orthodoxen Kirche in Wien.

       

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