Panorthodoxe Feier der Heiligen Krankensalbung in der Rumänisch-Orthodoxen Pfarrei „Mariä Verkündigung“ in München

Am Abend des 12. Juni 2026 wurde in der Rumänisch-Orthodoxen Pfarrei „Mariä Verkündigung“ in München auf Initiative von Erzpriester Dr. Alexandru Dan Nan das Sakrament der Heiligen Krankensalbung in Konzelebration mehrerer orthodoxer Priester gefeiert.

An diesem besonderen Gottesdienst nahmen Geistliche verschiedener orthodoxer Gemeinden Münchens teil und vertraten die Rumänische, Serbische, Georgische, Ukrainische und Bulgarische Orthodoxe Kirche. Gemeinsam mit den zahlreichen Gläubigen beteten sie für die seelische und leibliche Gesundheit aller, die an diesem heiligen Sakrament teilnahmen.

Die Predigt wurde von Vater Alexander Smoktunowicz von der Pfarrei „Hl. Maria-Schutz“ der Ukrainisch-Orthodoxen Gemeinde gehalten. Er ist derzeit auch Vorsprecher der Orthodoxen Pfarrkonferenz München. Er hob die Bedeutung des Sakraments der Heiligen Krankensalbung hervor, dessen Wurzeln bis in die ersten Jahrhunderte der Kirche zurückreichen. Dabei betonte er, dass Christus der Einzige ohne Sünde und die wahre Quelle der Heilung ist. Er schenkt den Menschen die Kraft, sich sowohl von den Leidenschaften der Seele als auch von den Schwächen des Körpers zu befreien. Durch die Nähe zu Christus und das Wirken der göttlichen Gnade sind die Gläubigen berufen, ihren christlichen Glauben authentisch zu leben – nicht nur innerhalb der Kirche, sondern auch im Alltag, in ihrer Begegnung mit den Mitmenschen und der Welt.

Zum Abschluss des Gottesdienstes sprach Erzpriester Dr. Alexandru Dan Nan allen teilnehmenden Priestern, den Gläubigen der verschiedenen orthodoxen Gemeinden sowie den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern seinen herzlichen Dank aus, die durch ihren Einsatz zum Gelingen dieser Feier beigetragen haben.

Abschließend unterstrich der Erzpriester die Schönheit der Gemeinschaft zwischen den anwesenden Orthodoxen Kirchen. Er betonte, dass diese gemeinsame Feier ein lebendiges Zeugnis der „Einheit in Vielfalt“ sei – ein Ausdruck der einen orthodoxen Glaubenstradition, die sich in der Vielfalt der lokalen Gemeinden widerspiegelt.

Vermerkt von Diakon Ștefan Umbărescu