• pictura-catedrala-munchen.jpg
  • pictura-catedrala-munchen0.jpg
  • pictura-catedrala-munchen2.jpg
  • pictura-catedrala-munchen3.jpg
  • pictura-catedrala-munchen4.jpg
  • pictura-catedrala-munchen5.jpg
  • pictura-catedrala-munchen6.jpg
  • pictura-catedrala-munchen7.jpg
  • pictura-catedrala-munchen8.jpg
  • pictura-catedrala-munchen9.jpg

Neuer Arbeitskreis lädt von Donnerstag bis Samstag, 9.-11. Juni zu erster Online-Tagung, bei der zahlreiche innerorthodoxe Spannungs- und Konfliktfelder behandelt werden sollen - Wiener Theologe Moga: Gründung des Arbeitskreises wichtiges Zeichen - Art. aus kathpress.at

Wien/Bonn, 10.06.2021 (KAP) Im Februar 2020 wurde in Wien der "Arbeitskreis orthodoxer Theologinnen und Theologen im deutschsprachigen Raum" gegründet. Der Arbeitskreis organisiert nun von Donnerstag bis Samstag seine erste Tagung, die unter dem Generalthema "Quo vadis orthodoxe Theologie? Orthodoxie im deutschsprachigen Raum zwischen Tradition und Innovation" steht. Coronabedingt findet die Tagung online statt, mehr als 100 Teilnehmer sind angemeldet.
Wie der Wiener rumänisch-orthodoxe Theologe Prof. Ioan Moga, er gehört der Tagungsleitung an, gegenüber Kathpress erläuterte, würden auch "heiße Eisen" wie die Ukraine-Krise nicht ausgespart werden. Die Tagung widme sich Themen wie dem Verhältnis der Orthodoxie zur Postmoderne oder auch der Spannung zwischen Autokephalie und Synodalität auf universaler Ebene. Aber auch das Spannungsfeld Nationalkirche-Panorthodoxie, die Gestaltung des orthodoxen Religionsunterrichts oder das Profil der orthodoxen Theologie im akademischen Diskurs werden zur Sprache kommen. Moga: "Wir erwarten eine debattenreiche Bestandsaufnahme einiger der aktuellen Herausforderungen, mit denen sich die orthodoxe Theologie auseinanderzusetzen hat."
Zu den Ökumene-Gästen der Veranstaltung zählen etwa der Magdeburger Bischof Gerhard Feige, der in der katholischen Deutschen Bischofskonferenz als Experte für die Orthodoxie gilt, sowie die Ökumene-Expertin Prof. Barbara Hallensleben aus Freiburg/CH. Aus Österreich ist die Wiener Sozialethikerin Prof. Ingeborg Gabriel dabei; weiters auch Prof. Moga und der serbisch-orthodoxe Theologe Miroljub Gligoric. Der Arbeitskreis sieht sich als ökumenisch offen und will auch mit Katholiken und Protestanten ins Gespräch kommen.
Zu den 20 "Wiener" Gründungsmitgliedern des Arbeitskreises gehören sieben Theologinnen und Theologen aus Österreich, darunter Moga: "Angesichts der aktuellen kirchenpolitischen Spannungen in der orthodoxen Welt, war die Gründung eines solchen akademisch-theologischen Arbeitskreises letztes Jahr ein höchst positives Zeichen."
Für die Orthodoxe Bischofskonferenz in Deutschland wird der griechisch-orthodoxen Vikarbischof Emmanuel von Christoupolis (Berlin) bei der Tagung ein Grußwort sprechen, ebenso der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (AcK), Erzpriester Radu Constantin Miron.
Die Tagung wird vom Arbeitskreis gemeinsam mit der römisch-katholischen Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart und der Ausbildungseinrichtung für Orthodoxe Theologie an der Universität München organisiert. Am Samstag findet die zweite konstituierende Sitzung des Arbeitskreises statt, bei der Statuten verabschiedet, Personalentscheidungen getroffen und künftige Projekte diskutiert werden sollen.

Bilder: Screenshots aus der Tagung

Suche